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38. Rudi-Maier Gedächtnisturnier

38. Rudi-Maier Gedächtnisturnier
am 8. und 9. November 2014

                    

Hier der Bericht unserer Schriftführerin, Heide Pöschel

Gardetanz vom Feinsten

Etliche helfende Hände waren nötig, um die Vorbereitungen für das 38. Rudi-Maier-Gedächtnisturnier zu treffen. Nicht nur die Mitglieder des Karnevalsvereins, auch Freunde und Gönner waren gekommen um die Fritz-Mannherz-Hallen für diese große Veranstaltung herzurichten.
Zunächst wurde in der Sporthalle die Bühne aufgebaut und der Teppichboden zum Schutz des Hallenbodens verlegt. Tische und Stühle für die zahlreichen Zuschauer wurden aufgestellt und das Tonstudio musste eingerichtet werden. In der Mehrzweckhalle, die als Verpflegungshalle umfunktioniert wurde, mussten ebenfalls Tische und Stühle aufgestellt werden. Eine Theke, eine Kaffeebar und ein Getränkestand wurden eingerichtet und die Plätze für die Aussteller vorbereitet. Ganz wichtig auch die Vorbereitungen des Küchenteams, denn es sollte auch kulinarisch etwas geboten werden. Schließlich hatten sich knapp 1150 Aktive für dieses Turnier angemeldet, darunter zahlreiche Ehrengäste der Vereinigung badisch-pfälzischer Karnevalsvereine.
Am Samstag ab 9 Uhr ging die Jugend mit 44 Startern und rund 350 Tänzerinnen und Tänzern an den Start. Bei dieser Altersklasse handelt es sich um die Jahrgänge 2005 - 2009, die in den Disziplinen Paartanz, Marschtanz, Tanzmariechen und Schautanz ihr Können unter Beweis stellten. Gegen 14.30 Uhr ging mit der Verteilung von Pokalen und Urkunden bei der Siegerehrung der Junioren der erste Turniertag mit viel Applaus zu Ende. Den Wanderpokal für das beste Jugend-Tanzmariechen konnte sich Alina Schubert vom KC Röttenbach "Die Besenbinder" e.V. sichern, die Jugendgarde "Mini-Schnooge" vom 11 er-Rat "Die Holzbiere" Knielingen erhielt den Wanderpokal für die beste Jugend-Garde.
Nach einem interessanten ersten Turniertag folgte am Sonntag der Wettkampf der Aktiven ü15. Bereits am Vormittag waren viele Zuschauerplätze belegt und mit etwa 800 Tänzerinnen und Tänzern des Jahrgangs 2000 und älter waren hier 78 Startplätze vergeben. In fünf Disziplinen wurde alles gegeben. Gegen 17.00 Uhr ging auch der zweite Turniertag zu Ende.
Bei der Siegerehrung wurden noch einmal mit viel Applaus Pokale und Urkunden verteilt und der von Frau Brigitte Maier gestiftete, begehrte Wanderpokal für die höchste Punktzahl der beiden Turniertage konnte vergeben werden. Er wurde von der amtierenden Prinzessin Hannah I. überreicht und ging in diesem Jahr an das ü15-Tanzmariechen Kirsten Orth von der TSV Landau. Ein weiterer Wanderpokal, gestiftet von der Gemeinde Reilingen, für die beste weibliche Garde ging an den TSG Bellheim. Der von Ex-Prinzessin Janina I. von Punk & Rock gestiftete Wanderpokal für das beste ü15 Tanzpaar durften Sofia Schulz & Marcel Luksch entgegennehmen. Den von Familie Klaus und Angelika Bensemann gestifteten Kurpfalz-Pokal durften die Mannheimer mit nach Hause nehmen. Die Aktiven der GCG Feuerio erreichten bei allen fünf Disziplinen in der Altersklasse ü15 die höchste Gesamtpunktzahl.
hap


Am 11.11.2014 schrieb die Schwetzinger Zeitung über unser Turnier

Laute Freudenschreie begleiten die Siegerehrungen

Über 120 Gruppen standen am Wochenende in verschiedenen Disziplinen beim Rudi-Maier Gedächtnis-Turnier in der FritzMannherz-Halle auf der Bühne. Bereits zum 38. Mal veranstaltete der Reilinger Karnevalsverein das große Qualifikationsturnier, das sich stets großer Beliebtheit erfreut.
Nachdem das Turnier am Samstag, im Beisein von Bürgermeister Stefan Weisbrod eröffnet worden war, machten sich bereits die ersten Tänzer für ihren Auftritt bereit. Während die einen aufgeregt am Bühnenaufgang standen und auf ihren Einmarsch warteten, machten sich andere Gruppen im hinteren Bereich der Halle warm - nicht ohne zwischendurch einen Blick auf die "Konkurrenz" zu werfen.
Mit der Aufforderung: "Einmarsch bitte" betraten die Teilnehmer die Bühne, und ab nun durfte nichts mehr schief gehen. Mit einem Lachen im Gesicht, bei dem ab und an die Anstrengung auch deutlich sichtbar war, zeigten die Tänzer ihr Können. Mit Sprüngen, Beinen, die in die Höhe flogen, tollen Aufstellungen und schönen Uniformen versuchten alle, eine gute Bewertung zu bekommen. Nachdem der letzte Takt der Musik verklungen war, standen die Mädchen und Frauen, aber oft auch Jungs und Männer, in einer Reihe unter dem großen Schild 38. Rudi Maier-Gedächtnis-Turnier und warteten auf die Bewertungen der Jury. Diese verfolgte die Tänze aufmerksam und achtete auf Fehler, aber auch auf besonders schöne Ausführungen. "Es gibt neun Dinge, die hier bewertet werden, dies sind Aufmarsch, Grundstellung, Uniform, Ausstrahlung, Schrittvielfalt, Schwierigkeitsgrad, Darstellung der Tanzdisziplin, Exaktheit und Aufführung des Tanzes und die Choreographie mit Musik und Tanz", erklärte Hannelore Biedermann. Am Ende eines Tanzes wurden die Jurymitglieder von Michaela Wenkel mit dem Satz: "Die Wertung bitte" aufgefordert, eine Tafel mit der Gesamtpunktzahl hochgehoben. "Die höchste und die niedrigste Wertung werden gestrichen und aus den übrigen errechnet sich das "Ergebnis", ergänzte Hannelore Biedermann. Laute Freudenschreie bei der Verkündung der Ergebnisse waren keine Seltenheit, denn am Samstag wie am Sonntag hatten die verschiedenen Garden ihre Fangemeinde mit nach Reilingen gebracht. Auch das Schwenken von Fahnen während der Darbietungen gehörte dazu.

Feurio Mannheim gut vertreten

Aus ganz Deutschland sind die Teilnehmer angereist, um beim Rudi-Maier-Gedächtnis-Turnier dabei zu sein. Aus der näheren Umgebung waren in diesem Jahr allerdings nicht all zu viele Gruppen am Start. Die große Carnevalsgesellschaft Feurio Mannheim hatte dafür in jeder Disziplin eine Gruppe am Start.
Natürlich wollte jeder der Teilnehmer einen der goldglänzenden Pokale ertanzen, die verlockend am Bühnenrand auf ihre Sieger warteten.
Katrin Dietrich