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Heringsessen am 18. Februar 2015

                    

Am 19. Februar 2015 schrieb die Schwetzinger Zeitung über unsere Veranstaltung. Hier ein Ausschnitt des Berichtes.

Die Narrenschar sagt wehmütig "Ade"

Wehmut herrschte gestern beim Narrenvolk. Sogar das eine oder andere Tränchen blitzte in den Augenwinkeln der Käskuchemitglieder, als mit dem Aschermittwoch das letzte Stündlein für die Fasnacht geschlagen, hatte. Aber ganz sang- und klanglos sagten die Fasnachter der fünften Jahreszeit nicht Ade.
Die Reilinger Käskuche nahmen von der Kampagne mit einem kleinen Programm Abschied. Zuerst betraten die Junioren- und Aktivengarde mit einem gemeinsamen Tanz die Bühne der Mannherz-Halle bevor anschließend die Heringe verspeist wurden. "Die richtig schöne Zeit ist rum", bedauerte Käskuche-Präsident Karlheinz Topp bei seinem Rückblick auf die fünfte Jahreszeit.
Die Kampagne sei sehr gut gelaufen, ohne große Ausfälle und Querelen. Besonders stolz zeigte sich der Präsident darauf, in dieser Kampagne sechs weitere Elferräte gewonnen zu haben. Für das nächste Jahr gebe es ebenfalls schon drei Anwärter.
Auch Vereinsvorsitzender Bernd Biedermann sowie Ihre Lieblichkeit Prinzessin Nathalie I. vom Tanz zum Ornat blickten von Trauer erfüllt auf die recht kurze Fasnachtszeit zurück. Letzte Orden wurden an Freunde und Unterstützer verteilt, bevor das Licht erlosch. Mit ihrem Schwarzlichttanz setzte die Schautanzgruppe einen Höhepunkt im Programm und erntete für ihre Darbietung reichlich Applaus.
Die Zeiten, in denen die Narren das Zepter in der Hand hielten, sind vorbei. Regierte seit dem 11.11. König Frohsinn, so ist die Verschnaufpause für die Verwaltung und Bürgermeister Stefan Weisbrod vorbei. Stellvertretend für ihn nahm Karl Weibel den Rathausschlüssel von den Käskuche entgegen.
Bevor Jacqueline, Chantalle und Julia von der Aktivengarde zum Abschluss die auf einem Brett festgenagelten Skischuhe schnürten und eine unterhaltsame Darbietung lieferten, kramten die Elferräte die letzten Cent aus ihren Geldbeuteln, die nach der Wäsche an einer Leine aufgehängt wurden. Wehmut begleitete die Zeremonie. Denn wie Präsident Karlheinz Topp sagte: Die richtig schöne Zeit ist vorbei. Doch einen Trost gibt es für die Narren: Der nächste 11.11. kommt bestimmt.

M. Brandenburger und V. Schäfer