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Jahresausflug
am 19. Juli 2014

                  

Hier ein kurzer Bericht zu unserem Jahresausflug

Am Samstag, den 19. Juli fand der diesjährige Jahresausflug statt. Er führte die lustige Truppe nach Rüdesheim, dem Niederwalddenkmal und Assmannshausen.
Ohne Probleme startete die Tour um 10 Uhr pünktlich auf dem Parkplatz neben den Fritz-Mannherz-Hallen. Auf dem Rastplatz Pfungstadt an der A67 wurde eine Rast eingelegt. Gestärkt mit Fleischkäse und Brötchen, gestiftet von Metzger Ehehalt, Schneckennudeln und Käsekuchen ging es danach direkt weiter zum Zielort.
Als erstes war eine Führung durch Rüdesheim angesagt:
Weinbau, Niederwalddenkmal und Tourismus prägen im Zusammenwirken das Leben und die wirtschaftliche Situation besonders in den Stadtteilen Rüdesheim und Assmannshausen. Die davon ausgehende Anziehungskraft strahlt auch auf die Großveranstaltungen aus, die hier stattfinden. Mit rund 380.000 Übernachtungen entfallen auf die Stadt etwa ein Drittel aller Übernachtungen im Rheingau-Taunus-Kreis. Hinzu kommen die Gäste, die an Bord eines der Flusskreuzfahrtschiffe in Rüdesheim übernachten und die vielen Tagesgäste aus der Region. Gastronomie und Hotels konzentrieren sich in der Rüdesheimer Altstadt um die berühmte Drosselgasse, aber auch in Assmannshausen.
Nach den ersten in Europa durchgeführten touristischen Reisen durch das romantische Rheintal im ausgehenden 18. Jahrhundert war die Einweihung des Niederwald-Denkmals der Beginn eines andauernden Tourismus-Booms in Rüdesheim. Zunächst mit Kutschen, Eseln und ab 1885 mit der rasch errichteten Zahnradbahn bewegten sich die Besucher vom Rheinufer hinauf zur „Germania“ auf dem Niederwald. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die teilweise zerstörte Bahn abgebrochen und 1954 eine Seilbahn zum Denkmal errichtet. Die internationale Bekanntheit und Beliebtheit der kleinen Stadt zeigt sich in einem Anteil von knapp 50 % ausländischer Besucher. Neben den bekannten Zielen steht heute auch die Abtei St. Hildegardis, die Eibinger Pfarrkirche mit dem Schrein der Hildegard von Bingen oder die Rüdesheim, den Niederwald und Assmannshausen verbindenden Rundtouren mit Seilbahn, Sessellift und Schiff das Interesse der Besucher.
Der Ausschank von Rüdesheimer Rieslingweinen oder des Spätburgunders aus Assmannshausen in Straußwirtschaften, Weinstuben und anderen Formen der Weingastronomie bilden die Grundlage dafür, den Gästen die mit dem Weingenuss verbundene Lebensart zu vermitteln, die über Rheinromantik, deutsche Gemütlichkeit und rheinischen Frohsinn hinaus dahin zielt, das Verständnis für Qualität beim Wein zu öffnen und ihm neue Freunde und Kunden zu gewinnen. Zahlreiche Winzer bieten Weinproben und Direktverkauf an.
Zum Abschluss einer beindruckenden Führung gab es einen Rüdesheimer Rieslingsekt und genügend Zeit für weitere Weinproben. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen, die an diesem Tag herrschten, verweilten wir gerne in dem Weinlaub überschatteten "Biergarten".
Anschließend ging es mit der Seilbahn hinauf zum Niederwalddenkmal. Das Denkmal erinnert an die Einigung Deutschlands 1871. Planung und Bau dauerten insgesamt zwölf Jahre von der ersten Anregung 1871 bis zur Einweihung am 28. September 1883. Die Bauzeit betrug sechs Jahre. Zusammen mit dem Barbarossadenkmal auf dem Kyffhäuserberg, dem Deutschen Eck in Koblenz, dem Hermannsdenkmal bei Detmold am südlichen Teutoburger Wald, dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, dem Bismarck-Denkmal in Hamburg und der Walhalla bei Donaustauf ordnet sich das Niederwalddenkmal in die Gruppe der, überwiegend in der Zeit des Deutschen Kaiserreichs entstandenen, monumentalen Gedenkbauwerke Deutschlands ein.
Seit 2002 ist das Niederwalddenkmal Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Vom Niederwalddenkmal aus machten wir uns über einen wunderschönen Panoramaweg durch schattigen Wald mit herrlichem Blick auf das Rheintal.Am Ende ging es dann mit dem Sessellift wieder ins Tal nach Assmannshausen, wo wir zu einem gemütlichen Abendessen einkehrten. Anschließend machten sich dann auf den Heimweg. Damit ging ein wunderschöner Tag mit der Ankunft in Reilingen zu Ende. Es war ein sehr schöner Hochsommertag und alle verbrachten einen schönen Tag im Kreise der KVR-Familie.