Ein paar Bilder aus der Inthronisation von Sabrina I. aus dem Hause Fortuna
am 13. November 2009


Lena I. aus dem Märchenwald wird mit dem Fliegerlied verabschiedet


Zur Inthronisation von Sabrina I. laufen ein paar "Götter mit ihren Musen" ein.


Sabrina I. aus dem Hause Fortuna tritt aus ihrem "Göttertempel" auf die Bühne.


Zuwachs bei den Ehrensenatoren
Gerti Rösch


Ein Bild der noch anwesenden Prinzessinnen
zum Abschluss




Hier der Bericht der Schwetzinger Zeitung vom 17.11.09

Lieblichkeit in der Gunst der "Götter"

Die 38. Prinzessin heißt Sabrina I. aus dem Hause Fortuna
Krönung mit bombastischer Show
44 Gardemädchen tanzen zu Schwarz-Gold Jubiläum

Eine spannende Frage lag bei der Inthronisation der neuen Prinzessin des Karnevalvereins Käskuche in der ausverkauften Mehrzweckhalle in der Luft: Würde es gelingen, die Überraschungsauftritte der Exprinzessinnen zu überbieten? Auf die Antwort mussten die Gäste nicht lange warten: Es gelang.
Mit Marschmusik geleitete der Spielmannszug der freiwilligen Feu­erwehr unter der Leitung des Tam­bourmajors Uwe Schuppel alle Akti­ven auf die Bühne. Mit dem gemein­sam angestimmten Fliegerlied kam Stimmung in die Halle.

Abschied von Lena I.

Vor der Kulisse von über hundert bunt gekleideten Fasnachtern schlug die Stunde von Prinzessin Lena I. aus dem Märchenwald, der Regentin der letzten Kampagne. Nach ihren gereimten Abschiedsworten an das närrische Volk und gegenseitigen Dankesbezeugungen legte sie die Insignien ihrer Macht zurück in die Hände des Vorsitzen­den Stefan Zeilfelder.
Präsidentin Gabi Biefel, die auch durch das Programm führte, stellte den Jahresorden vor, der ganz auf das viermal elfjährige Jubiläum der Garde Schwarz-Gold abgestimmt ist. Vor der großen Schau kamen die Kleinsten des Vereins zum Zuge. Die Krümelgarde, zwischen drei und sechs Jahren alt, ernteten den ersten großen Applaus.
Ein vergessener und anschließend noch vertauschter Reifrock für die neue Prinzessin brachte mit zwei Fahrten nach Schwetzingen und zurück das Programm etwas durcheinander, was den beiden Moderatoren, Präsidentin und Vorsitzendem, anscheinend keine Schwierigkeiten machte. Die Gäste bemerkten nichts, die verspätete Schau steigerte eher noch die Spannung. Die Jugendgarde und das Juniorentanzmariechen Selina Schuler tanzten, und die KG „Rheinschanze" aus Ludwigshafen verlieh Carina Zuber und Nathalie Zeilfelder für langjähri­gen Gardetanz das Goldene Vlies.
Dann kam der große Moment: Auf der Bühne wurde es dunkel, der scharlachrote Samtvorhang hob sich, und im Scheinwerferlicht erschien unter brausendem Beifall ein römischer Tempel aus „Marmor" in der gesamten Bühnenbreite. Vier römische „Götter" strebten mit ihren Musen, alle weiß und goldverbrämt gekleidet, durch die Halle auf die Bühne. Dort räkelten sie sich in weißen Wolken zur Musik von Carl Orff mit dem bezeichnenden Titel „O Fortuna". Die Tür öffnete sich langsam, und da stand sie, strahlend im bordeauxroten Abendkleid, von Nebelschwaden umgeben: Während die Götter und Musen sie zum Bühnenrand geleiteten, gab ein Schild über der Bühne ihren Namen frei: „Sabrina I. aus dem Hause Fortuna". In wohlgesetzten Reimen hielt die Regentin ihren Prolog und nahm Krone, Mantel und Zepter entgegen.
Nach Dankesworten an ihre Helferinnen und Helfer verlas Präsidentin Näheres zu ihrer Person. Sabrina Topp ist die Tochter vom Vorstandsmitglied Karlheinz Topp und 23 Jahre alt. Über Ballett und Jazztanz kam sie zum Gardetanz, wo sie seit acht Jahren der Garde Schwarz-Gold und der Schautanzgruppe beim KVR angehört. Ihr Name ist abgeleitet von der Apotheke „Fortuna" in Mannheim, wo sie als pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte tätig ist. Das Jugendtanzmariechen Jessica Dilger, ein fantastischer Bauchredner aus Mannheim und die Juniorengarde leiteten über zur Ernennung der neuen Ehrensenatorin Gerti Rösch durch Ehrensenatspräsident Peter Herchenhan. Damit zählt dieses Gremium 26 Köpfe.

Vorgeschmack aufs Jubiläum

Noch einmal warf das 44. Jubiläum der Garde Schwarz-Gold seine Schatten voraus. Nina Brandenburger, Sonja Kornfeld und Heide Pöschel hatten eine glänzende Idee: 44 Mädels, die einmal in der Garde getanzt hatten, in einem Auftritt zusammenzubringen. Es gelang! Drei Generationen schwangen die Beine, darunter allein zwölf Exprinzessinnen. Der Tanz war so umjubelt, dass eine Zugabe nicht zu umgehen war.
Zur Erinnerung an das denkwürdige Ereignis heftete Sonja Kornfeld eine Schleife an die Vereinsstandarte. Die Ordensrunden für 21 befreundete Vereine wurden aufgelockert von der Schautanzgruppe mit neuer Choreographie und Kostümen aus dem Musical „Spamelot".

Für Schunkelrunden und musikalische Umrahmung zeichnete wiederum Alleinunterhalter Jan Nemec.
svs